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BEGRIFFE

Begriffe, meine Einordnung

Zehn Begriffe, die in meinen Artikeln tragen. Jede Einordnung steht für sich, mit Datum, und verweist auf den Artikel, in dem sie hergeleitet ist.

10 Begriffe · Stand 2. September 2026

Skalierung im KI-Zeitalter

Skalierung im KI-Zeitalter heißt, ein B2B-Software-Unternehmen zu vergrößern, während KI die Kostenstruktur, die Preisfindung und die Verteidigbarkeit gleichzeitig verändert. Jede Antwort kostet Rechenzeit, Features werden kopierbar, und der Wert wandert in Daten, Workflow und Verteilung. Wer skaliert, ordnet deshalb zuerst die Ökonomik und baut dann Umsatz darauf.

Hergeleitet in: B2B-SaaS im KI-Zeitalter skalieren · Stand 2. September 2026

Defensible Scale

Mit Defensible Scale meine ich Skalierung, die ein Wettbewerber mit Modellzugang nicht einfach nachbauen kann. Die Methode prüft fünf Schichten, Position, Nachfrage, Monetarisierung, Ökonomik und Compound, und zeigt, welche Schicht das verteidigbare Wachstum gerade begrenzt. Investoren lesen daran ab, ob Wachstum Substanz hat oder nur Tempo.

Hergeleitet in: Methode Defensible Scale auf convios.com · Stand 2. September 2026

AI Operating Partner

Ein AI Operating Partner ist eine operative Rolle an der Seite eines Investors oder Boards: Er verantwortet, dass KI in einem Portfolio-Unternehmen messbar auf Umsatz, Marge oder Kosten wirkt, mit Leitplanken, Budget und einer Kennzahl je Vorhaben. Die Rolle unterscheidet sich vom KI-Berater durch Ergebnisverantwortung im Betrieb.

Hergeleitet in: Für PE-Investoren und Boards · Stand 2. September 2026

KI-Preistreppe

Die KI-Preistreppe ist ein Ordnungsmodell für KI-Preismodelle in fünf Stufen: Preis je Token, Tarifmechanik mit Cache, Batch und Kontextstaffeln, Preis je Fähigkeit, Kosten je gelöster Aufgabe und Preis je Ergebnis. Mit jeder Stufe wandert das Kostenrisiko weiter vom Kunden zum Anbieter. Wer einkauft, verhandelt deshalb zuerst die Zähleinheit und dann den Preis.

Hergeleitet in: KI-Preismodelle 2026: die KI-Preistreppe · Stand 2. September 2026

Kosten je gelöster Aufgabe

Die Kosten je gelöster Aufgabe wandern in die Marge: Maschinenkosten eines Versuchs mal der Zahl der Anläufe, dazu die Fehlerkosten der nicht gelösten Fälle und die Prüfkosten der Menschen, die das Ergebnis abnehmen. Der Listenpreis je Token ist nur der erste Posten dieser Rechnung, und oft der kleinste.

Hergeleitet in: Mit dem 40-Tonner zum Bäcker: KI-Kosten senken · KI-Kostenrechner · Stand 2. September 2026

Software ohne Oberfläche

Software ohne Oberfläche ist Software, die KI-Agenten über Schnittstellen und Standards wie das Model Context Protocol bedienen, ohne dass ein Mensch die Maske öffnet. Der Wert der Software liegt dann in der Schicht darunter: Zugriffslogik, Nachweis und Geschäftsregeln.

Hergeleitet in: Software ohne Oberfläche · Stand 2. September 2026

Berechtigungsschicht

Eine Berechtigungsschicht legt maschinenlesbar fest, wer was darf, und belegt, wer was getan hat. Sie trägt vier Posten: Zugriffslogik an den Daten, lückenlosen Nachweis, codifizierte Geschäftsregeln und die Betriebsdaten aus dem Agenten-Einsatz. Wenn Agenten den Klickpfad überspringen, wandert der Wert der Software dorthin.

Hergeleitet in: Software ohne Oberfläche · Stand 2. September 2026

Rule of 40 im KI-Zeitalter

Die Rule of 40 addiert Wachstumsrate und Gewinnmarge und erwartet mindestens 40. Im KI-Zeitalter laufen die Rechenkosten in der Bereitstellung mit, und Boards, die die Regel nach alter Lesart einfordern, hungern die Reinvestition in KI aus. Die Regel trägt weiter, wenn die KI-Kosten je Aufgabe in der Marge sichtbar sind.

Hergeleitet in: B2B-SaaS im KI-Zeitalter skalieren · Stand 2. September 2026

KI-Betriebssystem

Ein KI-Betriebssystem legt KI um das gesamte Unternehmen: Die KI bekommt alles, was ein neuer Geschäftspartner über die Firma wissen müsste, Geschäftsmodell, Team, Strategie, Tonfall und Prozesse, und arbeitet ab dann wie ein informierter Kollege. Die technische Basis sind Agenten, die Dateien lesen, erstellen und bearbeiten.

Hergeleitet in: KI-Betriebssystem im Mittelstand: Praxisleitfaden auf convios.com · Stand 2. September 2026

Übernahmewürdigkeit

Ob sich die Übernahme eines Unternehmens für einen Nachfolger rechnet, nenne ich Übernahmewürdigkeit. Sie entscheidet sich Jahre vor der Übergabe an wiederkehrendem Umsatz, Inhaberunabhängigkeit und dokumentiertem Wissen. Jährlich planen rund 114.000 Mittelständler die Stilllegung, 109.000 suchen einen Nachfolger; der Engpass liegt inzwischen bei der Ertragslage.

Hergeleitet in: Nachfolge und Übernahmewürdigkeit auf convios.com · Stand 2. September 2026